INFORMATIONEN ZUR HANDARTHROSE

Wissenswertes zur Arthrose

Ob "Fünfzig plus", "Methusalem-Komplott" oder "Anti-Aging" - alles sind Begriffe mit denen wir heutzutage immer häufiger konfrontiert werden. Doch was haben diese mit dem Krankheitsbild der Arthrose zu tun?

Je älter man wird, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit sich mit Gelenkbeschwerden herumplagen zu müssen - mit dem Lebensalter steigt das Risiko eine Arthrose zu bekommen.

Arthrosebedingte Gelenkbeschwerden sind aber nicht nur eine Frage der Jahre. So leiden bereits 20- bis 40-jährige an Schmerzen in den Gelenken. Bei älteren Menschen ist die Arthrose sogar die häufigste Gelenkerkrankung überhaupt.

Die Arthrose tritt am häufigsten im Kniegelenk (62%) auf, gefolgt von Hüft- und Schultergelenk – aber auch andere Gelenke wie Zehen-, Finger-, Hand- und Ellenbogengelenk können betroffen sein.

Ob das Motorradfahren ohne Handschuhe in Jungendtagen oder die Fleischbearbeitung in Kühlhäusern - in manchen Fällen lässt sich ein Zusammenhang zwischen Kälte und Beanspruchung der Gelenke hinsichtlich einer Arthroseerkrankung erahnen.

Ttäglich leiden in Deutschland über 5 Mio. Menschen an arthrosebedingten Schmerzen, insgesamt haben 20 Mio. zeitweise Beschwerden. Hinter diesen nüchternen Zahlen verbirgt sich jedoch eine ganz erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. Denn Elastizität und schmerzfreie Beweglichkeit der Gelenke sind Voraussetzung für Aktivität im Alltag, im Berufsleben und in der Freizeit.

Viele Betroffene leiden mehr als nötig. Und ohne adäquate Behandlung sind viele Patienten weitgehend auf fremde Hilfe angewiesen. Das Krankheitsbild Arthose ist zwar ursächlich nicht heilbar, aber es gibt zahlreiche Therapien, d.h. knorpelschützende und entzündungshemmende Maßnahmen, die den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.

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