Rheumatologen treffen sich zum zweiten Kongress in Hamburg
Bei Rheuma handelt es sich um ein vielschichtiges Krankheitsbild, bei dem sich Ärzte immer wieder austauschen um fachlich auf dem Laufenden zu bleiben. Zwischen dem 15. und 18. September 2010 findet aus diesem Grund bereits der zweite Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sowie der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie statt. Das CCH in Hamburg wird dafür seine Türen öffnen. Diesen Beitrag weiterlesen »
„Die große Gelenkschule“: Ratgeber für Rheumapatienten
Das Buch Die große Gelenkschule: Beweglich, schmerzfrei, belastbar von Professor Joachim Grifka (für 14,95 € bei Amazon erhältlich) versteht sich als Ratgeber für Betroffene von Gelenkerkrankungen, Arthrose und Rheuma. Hierfür geht der Autor zunächst auf die Ursachen der Schmerzen ein um dem Leser zu verdeutlichen, dass er seinen Gegner kennen muss um ihn besiegen zu können. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn der lindernde Pieks von den Kassen bezahlt wird!
Es ist eine uralte Kunst, die in China bereits vor Christi Geburt praktiziert wurde. Dabei ist die Akupunktur (von lateinisch: acus = Nadel und punctio = Stechen) nur ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin, das freilich – wie die meisten fernöstlichen Heilkünste -, auf die Lehre der so genannten Meridiane setzt. Diese (Leitungs)Bahnen, in denen unsere (Lebens)Energie fließt und zirkuliert, durchziehen den gesamten menschlichen Körper. Werden sie blockiert, erkrankt der Mensch. Ein Problem, das freilich durch eine Manipulation an bestimmten (Reflex)Punkten – durch Druck (= Akupressur) oder einen feinen Nadelstich eben -, wieder rückgängig gemacht werden kann …
“Vor einigen Jahren noch fristete diese Heilkunst der Chinesen in Deutschland ein Nischendasein”, erklärt die “Unabhängige Patientenberatung Deutschland” kurz UPD. In den letzten Jahren freilich fand diese Methode immer größere Akzeptanz. Gerade auch bei chronischen Rücken- und Kniegelenkschmerzen oder auch bei Personen, die unter ständigen Migräneattacken zu leiden haben. Seit 2006 ist Akupunktur laut Auskunft der UPD (www.unabhaengige-patientenberatung.de) bei einigen Erkrankungen Leistung der gesetzlichen Kasse. Doch wann kommen Patienten in ihren Genuss? Dazu zitiert die UPD einen Beispielfall aus Gießen. Herr M. sucht hier die Beratungsstelle auf. Seit einem Jahr schon schmerzt seine Lendenwirbelsäule. Bisher bekam er von (s)einem Orthopäden Schmerztabletten verschrieben, nun jedoch hat er von einem Bekannten erfahren, dass auch eine Akupunkturtherapie Abhilfe schaffen könnte. Herr M. sucht daher as Gespräch mit UPD-Beraterin Sabine Burk: “Die Körperakupunktur mit Nadeln ohne elektrische Stimulation ist bei zwei Erkrankungen möglich“, so die Beraterin, “und zwar bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder in mindestens einem Kniegelenk, bedingt durch Arthrose!” Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn die Gelenke schlapp machen
Arthrosen, auch Arthrosis deformans, Gelenkverstümmelung oder Gelenkverschleiß, genannt, sind heute ein weit verbreitetes Übel. Eine echte Volks- und Zivilisationskrankheit, deren Ursachen lange Zeit ziemlich klar schienen. Die Erkrankung, von der grundsätzlich alle Gelenke, besonders häufig jedoch das Kniegelenk, betroffen sein können, galt zum einen als altersbedingt, als Knorpelabbau, eine echte Verschleißerscheinung eben, so wie sich auch ein Autoreifen langsam abnutzt. Als Arthrose-fördernd galten zudem Übergewicht, Fehlstellungen und/oder die Folgen von Unfällen, aber auch Entzündungen im Gelenk, die dann die spätere Arthrose auslösten.
Nun jedoch scheint sich ein völlig neues Bild abzuzeichnen. Eher als eine chronische Krankheit, wie zum Beispiel Diabetes, sieht Orthopädieprofessor Henning Madry von der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg, die Arthrose. Diesen Beitrag weiterlesen »
Nachbehandlung bei Operation von Handarthrose
Wenn man wegen einer Handarthrose operiert worden ist, so ist es besonders wichtig nach der Operation die Hand in den ersten Tagen zu schonen. Man sollte unbedingt größere Belastungen vermeiden, die Hand im Idealfall ruhen lassen. Am Besten ist es wenn man sie hoch lagert und regelmäßig kühlt um Schwellungen und Schmerzen zu vermeiden.
Bereits am ersten oder am zweiten Tag nach der Operation können die eingebrachten Wunddrainagen entfernt werden. Die Fäden werden in der Regel zwischen dem 10. und dem 14. Tag nach der OP gezogen. Natürlich muss der Heilungsprozess vom Arzt regelmäßig untersucht werden. Eventuell muss die Kontrolle der Wundheilung auch durch Röntgenaufnahmen erfolgen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Operationsmöglichkeiten zur Schmerzlinderung – Teil 2
In der vergangenen Woche berichteten wir bereits über die Möglichkeiten der Behandlung von Schmerzen durch eine Handarthrose. Für den individuellen Fall gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, die sich nach der Belastungserwartung der Hand durch den Patienten richten kann. Weitere Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten wollen wir im Folgenden näher erläutern.
Eine direkte Behandlung der Arthrose ist nicht Möglich, allerdings gibt es Möglichkeiten der Schmerzlinderung bzw. -tilgung, die bei erfolgreicher Operation bis zu mehrere Jahre hinweg Wirkung zeigen kann. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit der Versteifung des Gelenks. Diesen Beitrag weiterlesen »
Operationsmöglichkeiten zur Schmerzlinderung – Teil 1
Bei einer Therapie oder Behandlung der Handarthrose geht es im Wesentlichen darum, die Symptome zu lindern. Leider ist es nach heutigem Stand der Medizin nicht möglich, den Gelenkknorpel wieder aufzubauen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Arthrose – neue Behandlungsmethode
Jeder dritte Deutsche im Alter zwischen 40 und 50 Jahren leidet unter Arthrose, eine Bilanz die sich sehr in die jüngeren Altersklassen hin verschoben hat. Rund 8 Millionen Deutsche sind es insgesamt, die mit Gelenkerkrankungen kämpfen, das macht die Arthrose mittlerweile zur deutschen Volkskrankheit. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wie pflegt man seine Gelenke richtig?
Für den Alltag gibt es Möglichkeiten die ärztliche Therapie einer Arthroseerkrankung zu unterstützen. So hat sich zum Beispiel die neuseeländische Grünlippmuschel bewehrt. Sie ist als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform im Handel erhältlich. Die positive Wirkung auf Arthroseerkrankung wurde durch wissenschaftliche Studien bestätigt. Eine weitere Möglichkeit besteht in der pulsierenden Magnetfeldtherapie, von der wir bereits berichteten.
Vor Allem aber sollte man auch auf seine Ernährung achten. Das wirkt sich nachhaltig auf die Entwicklung von Knorpelgewebe und besonders dessen Belastbarkeit aus. Wissenschaftler in den vereinigten Staaten haben in Studien herausgefunden, dass sich das Weglassen bestimmter Nahrungsmittel und das Aufnehmen anderer Lebensmittel auf eine Arthroseerkrankung auswirkt. So wurde beispielsweise positiv über eine säurearme Ernährung berichtet. Diesen Beitrag weiterlesen »
Alternativen zu Schmerzmitteln bei Arthrose
Experten sind sich nicht einig darüber, ob Wärmepackungen bei Handarthrose helfen können. Zumindest die Symptome sollen damit jedoch gelindert werden. Bis heute gibt es kaum Studien über Handarthrose, weshalb man solche Schlussfolgerungen hauptsächlich aus den Erkenntnissen bei anderen Arthroseerkrankungen zieht. Eine andere Methode der Linderung der Symptome durch lokale Wärmeanwendung ist der Ultraschall. Über die Effektivität sind sich die Experten allerdings uneins.
Als pharmakologische Maßnahme soll die Lokaltherapie ebenfalls helfen. Antirheumatika, die nicht-steroidal sind, kommen als topische Therapeutika in Frage. Hierzu gibt es Studien, welche die Wirksamkeit bestätigen. Diesen Beitrag weiterlesen »
