Archiv für die Kategorie „Aktuelles“
Urteil: Arthrose als Berufskrankheit
Es beginnt mit einer dezenten Rötung der Haut. Dann schwellen die Gelenke an. Eine Arthrose beginnt. Und das bei immer mehr Menschen und immer früher. Als Ursache gelten unter anderem angeborene Fehlstellungen, aber auch Übergewicht. Die schmerzhafte Versteifung der Knie-, Hüft- oder Fußgelenke muss also nicht zwangsläufig ein angeborenes Schicksal sein. Denn es gibt Faktoren, die die Krankheit beeinflussen und die wir durchaus selbst zu vertreten haben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Eine wahrer Knochenjob!
“Praktikant verletzt sich bei Arbeitsunfall”, so war kürzlich in der Saarbrücker Zeitung zu lesen. Das Kuriose der Meldung: Der junge Mann war sogleich an seinem ersten Arbeitstag verunfallt. Bei Estrich-Arbeiten war seine Hand in eine laufende Maschine geraten und erfasst worden. Die Folge waren starke Quetschungen, ein Einsatz der Rettungskräfte und die Einweisung in ein Krankenhaus. Dass die Arbeit auf Baustellen in der Tat im wahrsten Wortsinn ein Knochenjob sein kann, bestätigt auch das Bayerische Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Diesen Beitrag weiterlesen »
Rauchstopp bei rheumatoider Arthritis
Im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Hamburg warnten Experten nun davor, bei einer Rheumaerkrankung gleichzeitig zu Rauchen, da dies die Krankheit verschlimmern kann. Bei einer entsprechenden Veranlagung haben Raucher zum Beispiel ein erhöhtes Risiko, an Rheuma zu erkranken. Darüber hinaus haben Rheumapatienten die Rauchen stärkere Schmerzen, benötigen eine höhere Dosis an Medikamenten und wären auch insgesamt unbeweglicher in den Gelenken. Das Risiko für Begleiterkrankungen der Blutgefäße, das bei Rheumapatienten ohnehin erhöht ist, steigt mit dem Rauchen ebenfalls.
Menschen mit erhöhten Entzündungszeichen im Blut – wie es bei der rheumatoiden Arthritis der Fall ist – sind außerdem gefährdeter, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Diesen Beitrag weiterlesen »
RheumaScan – Neue Methode zur Früherkennung von Handarthrose
Für die Früherkennung von rheumatischen Entzündungen der Hand- und Fingergelenke steht nun ein neues Verfahren zur Verfügung, welches sich RheumaScan nennt. Früher könnte man nur anhand von Röntgenbildern eine rheumatoide Arthritis erkennen, doch oftmals war es dann schon fast zu spät, um eine Therapie zu beginnen, die zu den gewünschten Erfolgen führt. Heute kann man zwar auch mit Ultraschall entzündliche Veränderungen erkennen, da die Gelenke an der Hand jedoch sehr klein sind, sind diese Untersuchungen zum einen ziemlich zeitaufwendig und zum anderen auch nicht wirklich verlässlich.
Beim RheumaScan ist es nun aber so, dass Entzündungen der Gelenke mit Hilfe eines Farbstoffes sichtbar gemacht werden – dieser wird in die Venen injiziert und verbreitet sich nach und nach über den ganzen Körper, so auch in die Blutgefäße der Hand. Diesen Beitrag weiterlesen »
Rheumatologen treffen sich zum zweiten Kongress in Hamburg
Bei Rheuma handelt es sich um ein vielschichtiges Krankheitsbild, bei dem sich Ärzte immer wieder austauschen um fachlich auf dem Laufenden zu bleiben. Zwischen dem 15. und 18. September 2010 findet aus diesem Grund bereits der zweite Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie sowie der Gesellschaft für Kinder- und Jugendrheumatologie statt. Das CCH in Hamburg wird dafür seine Türen öffnen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn der lindernde Pieks von den Kassen bezahlt wird!
Es ist eine uralte Kunst, die in China bereits vor Christi Geburt praktiziert wurde. Dabei ist die Akupunktur (von lateinisch: acus = Nadel und punctio = Stechen) nur ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin, das freilich – wie die meisten fernöstlichen Heilkünste -, auf die Lehre der so genannten Meridiane setzt. Diese (Leitungs)Bahnen, in denen unsere (Lebens)Energie fließt und zirkuliert, durchziehen den gesamten menschlichen Körper. Werden sie blockiert, erkrankt der Mensch. Ein Problem, das freilich durch eine Manipulation an bestimmten (Reflex)Punkten – durch Druck (= Akupressur) oder einen feinen Nadelstich eben -, wieder rückgängig gemacht werden kann …
“Vor einigen Jahren noch fristete diese Heilkunst der Chinesen in Deutschland ein Nischendasein”, erklärt die “Unabhängige Patientenberatung Deutschland” kurz UPD. In den letzten Jahren freilich fand diese Methode immer größere Akzeptanz. Gerade auch bei chronischen Rücken- und Kniegelenkschmerzen oder auch bei Personen, die unter ständigen Migräneattacken zu leiden haben. Seit 2006 ist Akupunktur laut Auskunft der UPD (www.unabhaengige-patientenberatung.de) bei einigen Erkrankungen Leistung der gesetzlichen Kasse. Doch wann kommen Patienten in ihren Genuss? Dazu zitiert die UPD einen Beispielfall aus Gießen. Herr M. sucht hier die Beratungsstelle auf. Seit einem Jahr schon schmerzt seine Lendenwirbelsäule. Bisher bekam er von (s)einem Orthopäden Schmerztabletten verschrieben, nun jedoch hat er von einem Bekannten erfahren, dass auch eine Akupunkturtherapie Abhilfe schaffen könnte. Herr M. sucht daher as Gespräch mit UPD-Beraterin Sabine Burk: “Die Körperakupunktur mit Nadeln ohne elektrische Stimulation ist bei zwei Erkrankungen möglich“, so die Beraterin, “und zwar bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder in mindestens einem Kniegelenk, bedingt durch Arthrose!” Diesen Beitrag weiterlesen »
Wenn die Gelenke schlapp machen
Arthrosen, auch Arthrosis deformans, Gelenkverstümmelung oder Gelenkverschleiß, genannt, sind heute ein weit verbreitetes Übel. Eine echte Volks- und Zivilisationskrankheit, deren Ursachen lange Zeit ziemlich klar schienen. Die Erkrankung, von der grundsätzlich alle Gelenke, besonders häufig jedoch das Kniegelenk, betroffen sein können, galt zum einen als altersbedingt, als Knorpelabbau, eine echte Verschleißerscheinung eben, so wie sich auch ein Autoreifen langsam abnutzt. Als Arthrose-fördernd galten zudem Übergewicht, Fehlstellungen und/oder die Folgen von Unfällen, aber auch Entzündungen im Gelenk, die dann die spätere Arthrose auslösten.
Nun jedoch scheint sich ein völlig neues Bild abzuzeichnen. Eher als eine chronische Krankheit, wie zum Beispiel Diabetes, sieht Orthopädieprofessor Henning Madry von der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg, die Arthrose. Diesen Beitrag weiterlesen »
Operationsmöglichkeiten zur Schmerzlinderung – Teil 1
Bei einer Therapie oder Behandlung der Handarthrose geht es im Wesentlichen darum, die Symptome zu lindern. Leider ist es nach heutigem Stand der Medizin nicht möglich, den Gelenkknorpel wieder aufzubauen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Neues Verfahren hilft bei Früherkennung
Bei vielen Menschen wird die Arthrose erst viel zu spät erkannt. Der Grund dafür ist einfach: Es fehlte den Ärzten bisher an einem effektiven Früherkennungsverfahren. Erst wenn die Patienten schon erhebliche Schmerzen hatten, dann konnten die Mediziner Arthrose gesichert nachweisen. Für die richtige Therapie war es in vielen Fällen dann schon zu spät. Jetzt ist es der Universität in Jena gelungen, ein neues Gerät zur Früherkennung von Arthrose zu entwickeln.
Das Medizinerteam unter Professor Hartmann hat zusammen mit Technikern eine Art neues Endoskop entwickelt, was dabei hilft, auch kleinste Veränderungen im Knorpel schon sehr früh sichtbar zu machen. Diesen Beitrag weiterlesen »

