Operationsmöglichkeiten zur Schmerzlinderung – Teil 1
Bei einer Therapie oder Behandlung der Handarthrose geht es im Wesentlichen darum, die Symptome zu lindern. Leider ist es nach heutigem Stand der Medizin nicht möglich, den Gelenkknorpel wieder aufzubauen.
Zudem sind die Krankheitsbilder und die Befunde unterschiedlich, was zu verschiedenen Therapiemöglichkeiten führt. Auch die Bedürfnisse des Patienten können dabei berücksichtigt werden. So wird zum Beispiel bei einer operativen Behandlung die individuelle Belastungserwartung der Hand durch den Patienten berücksichtigt. So kann zum Beispiel der Schmerz durch Denervation ausgeschaltet und das Gelenk dennoch erhalten werden. Dabei werden lediglich jene Nervenstränge durchtrennt, die den Schmerz leiten. Bei einer solchen Operation kann für mehrere Jahre hinweg der Schmerz ausgeschaltet werden und die Gelenkbeweglichkeit bleibt dennoch erhalten.
Eine weitere Möglichkeit der Behandlung einer Handarthrose besteht darin eine Gelenkprothese einzusetzen. Auch ein Silikon-Platzhalter kann Anwendung finden. Allerdings ist dabei zu beachten, dass zwar das Gelenk schmerzfrei und beweglich bleibt, allerdings kann man die Hand nicht mehr stark belasten. Diese Methode ist also ungeeignet für Menschen, die im Berufsleben einer körperlich schweren Arbeit nachgehen.