Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Die Füße im Blick!

Wussten Sie schon, dass in unseren Füßen rund ein Viertel der gesamten Knochen des menschlichen Körpers “verbaut” sind? Ein kompliziertes Gebilde aus Zehen und Fußsohle, mit einem Längs- und einem Quergewölbe. Dabei können sich die Zehen falsch ausrichten oder die Bänder erschlaffen und das Gewölbe einsinken: “Senkfuß, Spreizfuß, Plattfuß und Hallux valgus – die meisten der typischen Fußbeschwerden und -fehlstellungen sind die Folge einer chronischen Fehlbelastung”, erklärt das Uniklinikum in Mainz. Ursächlich dafür ist häufig ein Verlust natürlicher Fußfunktionen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Borreliose: Wo sind die Zecken gefährlich?

Neben der FSME, der sogenannten Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, gegen die man sich impfen lassen kann, wird durch Zecken vor allem die Borreliose übertragen. Und die scheint weit verbreitet. Denn während in FSME-Endemiegebieten nach Ansicht vieler Fachleute lediglich rund 1 Prozent aller Zecken Viren in sich tragen, gelten in Borreliose-Endemiegebieten bis zu 30 Prozent der Blutsauger als durchseucht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Was Wallenstein und Goethe gemein hatten!?

Heinrich VIII. und Michelangelo litten – ebenso wie die beiden oben genannten -, daran. Wobei die Gicht bereits im Mittelalter als Strafe (Gottes) für Trunksucht und Prasserei galt. Tatsächlich gibt es kaum ein Erkrankung, die enger mit Wohlstand und Genusssucht verbunden scheint als das “Zipperlein”, wie die Gicht, wenn sie die Fußgelenke befällt, manchmal auch genannt wird: “Heute zählt Gicht zu den häufigsten ernährungs(mit)bedingten Krankheiten bei Erwachsenen, wobei Ernährungs- und Lebensgewohnheiten die Entstehung und den Verlauf beeinflussen”, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (www.dge.de). Diesen Beitrag weiterlesen »

Gesunde Knochen und Gelenke als “Fernziel”!

“Wer rastet, der rostet”, sagt das Sprichwort. Und in der Tat ist es so, dass wir von Natur und Evolution zur Bewegung bestimmt sind. Schließlich stammen wir von Jägern und Sammlern ab, die unstet umher zogen. Doch was ist, wenn jede Bewegung schmerzt? So beklagen die Fachleute, dass die so genannten muskuloskeletalen Erkrankungen, zu denen neben Arthrose und Osteoporose auch Rückenschmerzen und rheumatische Erkrankungen zählen, immer weiter auf dem Vormarsch sind: “In Deutschland sind davon 30 Millionen Menschen betroffen”, erklärten das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie der “Dachverband Osteologie” auf dem diesjährigen Kongress. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das Kreuz mit dem Kreuz: Rückenbeschwerden sind auf dem Vormarsch!

Es gibt Experten, die sagen, dass Rückenschmerzen – zumindest in den westlichen Industrienationen -, allmählich die Ausmaße einer Epidemie annehmen: “Rückenbeschwerden sind d i e Volkskrankheit Nummer eins”, bestätigt auch die Deutsche Rheuma-Liga. Tatsächlich gibt es nur wenige über 30-jährige, die in ihrem Leben bisher noch keine Beschwerden längs und in der Wirbelsäule hatten! Diesen Beitrag weiterlesen »

Sonnenlicht: Zu viel schadet (der Haut)! – Wenig schützt (die Knochen)!

Osteoporose gehöre zu den am meisten unterschätzten Krankheiten erklärte der saarländische Gesundheitsminister, Georg Weisweiler, anlässlich des heutigen Welt-Osteoporose-Tags. Dabei sei die “Krankheit der brüchigen Knochen” in vielerlei Hinsicht ein großes Problem. Oft zu spät erkannt, bedeute sie für die Betoffenen viel Schmerzen und Leid und belaste zudem das Gesundheitswesen mit enormen Folgekosten: “Denn Frakturen, die wegen fragiler Knochen zustande kommen, gehören zu den wichtigsten Kostentreibern des Gesundheitssystems!”

“Mit Osteoporose das Leben gestalten” ist daher das große Motto des Tages. Doch was ist Osteoporose überhaupt? Nun, die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Osteoporose, “als eine Erkrankung, die durch niedrige Knochenmasse und Verschlechterung der Mikroarchitektur des Knochengewebes charakterisiert ist.” Dies wiederum führt, leicht vorstellbar, zu einer erhöhten Knochenbrüchigkeit und zu einem Ansteigen des Frakturrisikos!

Als ein Faktor für die Entstehung von Osteoporose gilt ein Vitamin D-Mangel, der vor allem in der älteren Bevölkerung auftritt. Um dem auf den Grund zu gehen, wurden daher in einer Studie rund 10.000 Saarländer im Alter von 50 bis 74 Jahren befragt. Dabei bestimmten Experten auch den Vitamin D-Spiegel im Blut. Dabei zeigte sich, dass im Saarland – wie auch in ganz Deutschland -, gerade ältere Menschen nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt sind: “Dadurch erhöht sich dann das Risiko für Osteoporose und somit für Knochenbrüche”, zieht das Ministerium Bilanz. Die Folge sind, unter anderem, komplizierte Oberschenkelhalsbrüche ..

Um dem entgegen zu wirken, hat die Landes-Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung im Saarland das Projekt “Vitamin D 3 x 15″ ins Leben gerufen. Der Tip der Experten: “Wer sich dreimal pro Woche für eine Viertelstunde, vorzugsweise zwischen 10 Uhr und 15 Uhr, ohne Sonnenschutzmittel dem Sonnenlicht aussetzt, kann sich für den Winter einen ausreichenden Vitamin-D-Speicher anlegen!”
Die Kampagne wird vom Ministerium für Gesundheit und Verbraucherschutz finanziert und erfolgt in enger Kooperation mit dem Saarländischen Krebsregister und dem Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Dabei führt Vitamin D nicht allein zu starken Knochen. “Daneben kann eine ausreichende Vitamin-D-Versorgung vor Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Auto-Immunerkrankungen, Muskelschwäche, Multipler Sklerose, Krebs und Depression schützen!”

Wenn der lindernde Pieks von den Kassen bezahlt wird!

Es ist eine uralte Kunst, die in China bereits vor Christi Geburt praktiziert wurde. Dabei ist die Akupunktur (von lateinisch: acus = Nadel und punctio = Stechen) nur ein Teilgebiet der traditionellen chinesischen Medizin, das freilich – wie die meisten fernöstlichen Heilkünste -, auf die Lehre der so genannten Meridiane setzt. Diese (Leitungs)Bahnen, in denen unsere (Lebens)Energie fließt und zirkuliert, durchziehen den gesamten menschlichen Körper. Werden sie blockiert, erkrankt der Mensch. Ein Problem, das freilich durch eine Manipulation an bestimmten (Reflex)Punkten – durch Druck (= Akupressur) oder einen feinen Nadelstich eben -, wieder rückgängig gemacht werden kann …

“Vor einigen Jahren noch fristete diese Heilkunst der Chinesen in Deutschland ein Nischendasein”, erklärt die “Unabhängige Patientenberatung Deutschland” kurz UPD. In den letzten Jahren freilich fand diese Methode immer größere Akzeptanz. Gerade auch bei chronischen Rücken- und Kniegelenkschmerzen oder auch bei Personen, die unter ständigen Migräneattacken zu leiden haben. Seit 2006 ist Akupunktur laut Auskunft der UPD (www.unabhaengige-patientenberatung.de) bei einigen Erkrankungen Leistung der gesetzlichen Kasse. Doch wann kommen Patienten in ihren Genuss? Dazu zitiert die UPD einen Beispielfall aus Gießen. Herr M. sucht hier die Beratungsstelle auf. Seit einem Jahr schon schmerzt seine Lendenwirbelsäule. Bisher bekam er von (s)einem Orthopäden Schmerztabletten verschrieben, nun jedoch hat er von einem Bekannten erfahren, dass auch eine Akupunkturtherapie Abhilfe schaffen könnte. Herr M. sucht daher as Gespräch mit UPD-Beraterin Sabine Burk: “Die Körperakupunktur mit Nadeln ohne elektrische Stimulation ist bei zwei Erkrankungen möglich“, so die Beraterin, “und zwar bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder in mindestens einem Kniegelenk, bedingt durch Arthrose!” Diesen Beitrag weiterlesen »

Wenn die Gelenke schlapp machen

© flickr.com/ Mike Baird

Arthrosen, auch Arthrosis deformans, Gelenkverstümmelung oder Gelenkverschleiß, genannt, sind heute ein weit verbreitetes Übel. Eine echte Volks- und Zivilisationskrankheit, deren Ursachen lange Zeit ziemlich klar schienen. Die Erkrankung, von der grundsätzlich alle Gelenke, besonders häufig jedoch das Kniegelenk, betroffen sein können, galt zum einen als altersbedingt, als Knorpelabbau, eine echte Verschleißerscheinung eben, so wie sich auch ein Autoreifen langsam abnutzt. Als Arthrose-fördernd galten zudem Übergewicht, Fehlstellungen und/oder die Folgen von Unfällen, aber auch Entzündungen im Gelenk, die dann die spätere Arthrose auslösten.

Nun jedoch scheint sich ein völlig neues Bild abzuzeichnen. Eher als eine chronische Krankheit, wie zum Beispiel Diabetes, sieht Orthopädieprofessor Henning Madry von der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg, die Arthrose. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nachbehandlung bei Operation von Handarthrose

Wenn man wegen einer Handarthrose operiert worden ist, so ist es besonders wichtig nach der Operation die Hand in den ersten Tagen zu schonen. Man sollte unbedingt größere Belastungen vermeiden, die Hand im Idealfall ruhen lassen. Am Besten ist es wenn man sie hoch lagert und regelmäßig kühlt um Schwellungen und Schmerzen zu vermeiden.

Bereits am ersten oder am zweiten Tag nach der Operation können die eingebrachten Wunddrainagen entfernt werden. Die Fäden werden in der Regel zwischen dem 10. und dem 14. Tag nach der OP gezogen. Natürlich muss der Heilungsprozess vom Arzt regelmäßig untersucht werden. Eventuell muss die Kontrolle der Wundheilung auch durch Röntgenaufnahmen erfolgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Operationsmöglichkeiten zur Schmerzlinderung – Teil 2

In der vergangenen Woche berichteten wir bereits über die Möglichkeiten der Behandlung von Schmerzen durch eine Handarthrose. Für den individuellen Fall gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, die sich nach der Belastungserwartung der Hand durch den Patienten richten kann. Weitere Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten wollen wir im Folgenden näher erläutern.

Eine direkte Behandlung der Arthrose ist nicht Möglich, allerdings gibt es Möglichkeiten der Schmerzlinderung bzw. -tilgung, die bei erfolgreicher Operation bis zu mehrere Jahre hinweg Wirkung zeigen kann. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit der Versteifung des Gelenks. Diesen Beitrag weiterlesen »