Operationsmöglichkeiten zur Schmerzlinderung – Teil 2
In der vergangenen Woche berichteten wir bereits über die Möglichkeiten der Behandlung von Schmerzen durch eine Handarthrose. Für den individuellen Fall gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, die sich nach der Belastungserwartung der Hand durch den Patienten richten kann. Weitere Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten wollen wir im Folgenden näher erläutern.
Eine direkte Behandlung der Arthrose ist nicht Möglich, allerdings gibt es Möglichkeiten der Schmerzlinderung bzw. -tilgung, die bei erfolgreicher Operation bis zu mehrere Jahre hinweg Wirkung zeigen kann. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit der Versteifung des Gelenks. Dieses soll in eine günstige Position gebracht werden, wobei die Funktionalität der Hand erhalten bleibt. Für Betroffene, die einer körperlich belastenden Arbeit nachgehen, ist dies wohl die günstigste Methode. Wer an Arthrose der Fingerendgelenke leidet, dem bleibt diese Operationsmöglichkeit zudem als einzige Alternative. Für Andere empfiehlt sich diese Behandlung, wenn mehrere konservative Therapien nicht ansprechen und die Beschwerden anhaltend sind.
Wenn man an einer Arthrose des Daumensattelgelenks leidet, so bleibt einem die Möglichkeit einer Sonderbehandlung dieses Krankheitsbildes. Dabei wird das erkrankte Gelenk teilweise entfernt und durch eine Sehnenaufhängung stabilisiert. Dabei spricht man von „Epping Plastik“. Die Arthrose im Daumensattelgelenk (Rhizarthrose) ist eine der am häufigsten Handarthroseerkrankungen. Auch bei Arthroseerkrankung der Handwurzel am Daumensattelgelenk kann die Operation angewendet werden. Der Handwurzelknochen wird entfernt und infolge dessen wird der Mittelhandknochen durch einen Sehnenstreifen stabilisiert.