Archiv für Februar 2010
Arthrose und die „Bewegungs-Therapie“
Die Arthrosetherapie wird in der medizinischen Forschung ständig weiter entwickelt. Die bestehenden Behandlungsmöglichkeiten werden verbessert und neue Therapien kommen hinzu und werden getestet. Eine Form der Therapie ist die Bewegung. Hierbei ist es jedoch wichtig, dass eine Überbelastung bzw. eine Fehlbelastung der betroffenen Gelenke vermieden wird. Um Gelenke zu entlasten, bietet die Orthopädie eine Vielzahl von orthopädischen Hilfen an, wie zum Beispiel eine Innenranderhöhung der Schuhe, ein Handstock etc.
Wenn Sie Sport betreiben möchten, ist hier besondere Vorsicht geboten. Entscheiden Sie sich lieber für eine Sportart, welche Gelenk schonend ist, falscher sportlicher Ehrgeiz kann hier die Krankheit auch weiter fördern. Die Beweglichkeitseinschränkung bei Arthrose kann durch Medikamente und Krankengymnastik gehemmt werden. Eine Heilung ist hierdurch leider nicht möglich. Diesen Beitrag weiterlesen »
Arthrose in der Schulmedizin
NSAR ist die Abkürzung für nichtsteroidale Antirheumatika und bedeutet demnach, dass diese Medikamente kein Cortison enthalten. Bekannte NSAR´s sind zum Beispiel Ibuprofen und Diclofenac. Diese Präparate wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend. Wie dies genau geht, ist immer noch nicht befriedigend erforscht worden. Bekannt ist aber, dass NSAR ein körpereigenes Enzym, die Cyclooxygenase hemmt. Dieses Enzym ist an der Bildung von Prostaglandinen beteiligt, ein Gewebshormon, welches wichtige Funktionen im Körper reguliert. So wirkt es auf das zentrale Nervensystem und reguliert dort die Temperatur und die Schmerz- und Temperaturwahrnehmung. Diesen Beitrag weiterlesen »
Arthrose – Gute Erfolge mit der Orthokin-Theapie
Viele Arthrosepatienten legen die Hoffnung auf ein beschwerdefreieres Leben in die Orthokin-Therapie. Langzeitstudien beweisen, dass diese Therapie sehr gute Erfolge erzielt und das Leben der Betroffenen wesentlich verbessern kann. Nur, was versteht man unter Orthokin-Therapie? Für den Knorpelabbau, bzw. für entzündliche Prozesse im Gelenk ist Interleukin I verantwortlich. Interleukin I ist ein Zytokin, das zu den Pyrogen gezählt wird, d.h. es „entflammt“ Entzündungen.
Der Gegenspieler, also das Löschfahrzeug, ist das Anti-Interleukin I. Dieses vermag den kleinen Feuerteufel zu bremsen, leider kann es neue Brandherde nur eindämmen nicht ganz verhindern. Wichtig bei dieser Therapie ist es, dass aus den körpereigenen Zellen der Antikörper speziell für jeden Patienten hergestellt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
Langzeitstudie zum Thema Arthrose
Zehn Millionen Arthrosepatienten gibt es insgesamt in Deutschland und sechs Millionen davon werden regelmäßig von ihrem Arzt betreut. Somit liegen die Krankheitskosten allein in Deutschland pro Jahr schon bei 30 Milliarden Euro. Ungefähr fünf Millionen dieser Patienten leiden an Kniegelenksarthrose. Somit ist das Knie am meisten verschleißanfällig.
An einer GOAT-Studie (German Osteoarthritis Trial) nahmen 376 Patienten im durchschnittlichen Alter von 58 Jahren teil. Alle Teilnehmer litten unter starker Kniegelenksarthrose. Drei Behandlungsmöglichkeiten wurden von den Wissenschaftlern eingesetzt. 1. die Orthokin-Therapie, 2. die Hyaluronsäuretherapie und 3. Placeboinjektionen. Diesen Beitrag weiterlesen »