Archiv für die Kategorie „Wissenswertes“

Rauchstopp bei rheumatoider Arthritis

Im Rahmen des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie in Hamburg warnten Experten nun davor, bei einer Rheumaerkrankung gleichzeitig zu Rauchen, da dies die Krankheit verschlimmern kann. Bei einer entsprechenden Veranlagung haben Raucher zum Beispiel ein erhöhtes Risiko, an Rheuma zu erkranken. Darüber hinaus haben Rheumapatienten die Rauchen stärkere Schmerzen, benötigen eine höhere Dosis an Medikamenten und wären auch insgesamt unbeweglicher in den Gelenken. Das Risiko für Begleiterkrankungen der Blutgefäße, das bei Rheumapatienten ohnehin erhöht ist, steigt mit dem Rauchen ebenfalls.

Menschen mit erhöhten Entzündungszeichen im Blut – wie es bei der rheumatoiden Arthritis der Fall ist – sind außerdem gefährdeter, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Diesen Beitrag weiterlesen »

RheumaScan – Neue Methode zur Früherkennung von Handarthrose

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Für die Früherkennung von rheumatischen Entzündungen der Hand- und Fingergelenke steht nun ein neues Verfahren zur Verfügung, welches sich RheumaScan nennt. Früher könnte man nur anhand von Röntgenbildern eine rheumatoide Arthritis erkennen, doch oftmals war es dann schon fast zu spät, um eine Therapie zu beginnen, die zu den gewünschten Erfolgen führt. Heute kann man zwar auch mit Ultraschall entzündliche Veränderungen erkennen, da die Gelenke an der Hand jedoch sehr klein sind, sind diese Untersuchungen zum einen ziemlich zeitaufwendig und zum anderen auch nicht wirklich verlässlich.

Beim RheumaScan ist es nun aber so, dass Entzündungen der Gelenke mit Hilfe eines Farbstoffes sichtbar gemacht werden – dieser wird in die Venen injiziert und verbreitet sich nach und nach über den ganzen Körper, so auch in die Blutgefäße der Hand. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wenn die Gelenke schlapp machen

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Arthrosen, auch Arthrosis deformans, Gelenkverstümmelung oder Gelenkverschleiß, genannt, sind heute ein weit verbreitetes Übel. Eine echte Volks- und Zivilisationskrankheit, deren Ursachen lange Zeit ziemlich klar schienen. Die Erkrankung, von der grundsätzlich alle Gelenke, besonders häufig jedoch das Kniegelenk, betroffen sein können, galt zum einen als altersbedingt, als Knorpelabbau, eine echte Verschleißerscheinung eben, so wie sich auch ein Autoreifen langsam abnutzt. Als Arthrose-fördernd galten zudem Übergewicht, Fehlstellungen und/oder die Folgen von Unfällen, aber auch Entzündungen im Gelenk, die dann die spätere Arthrose auslösten.

Nun jedoch scheint sich ein völlig neues Bild abzuzeichnen. Eher als eine chronische Krankheit, wie zum Beispiel Diabetes, sieht Orthopädieprofessor Henning Madry von der medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg, die Arthrose. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nachbehandlung bei Operation von Handarthrose

Wenn man wegen einer Handarthrose operiert worden ist, so ist es besonders wichtig nach der Operation die Hand in den ersten Tagen zu schonen. Man sollte unbedingt größere Belastungen vermeiden, die Hand im Idealfall ruhen lassen. Am Besten ist es wenn man sie hoch lagert und regelmäßig kühlt um Schwellungen und Schmerzen zu vermeiden.

Bereits am ersten oder am zweiten Tag nach der Operation können die eingebrachten Wunddrainagen entfernt werden. Die Fäden werden in der Regel zwischen dem 10. und dem 14. Tag nach der OP gezogen. Natürlich muss der Heilungsprozess vom Arzt regelmäßig untersucht werden. Eventuell muss die Kontrolle der Wundheilung auch durch Röntgenaufnahmen erfolgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Operationsmöglichkeiten zur Schmerzlinderung – Teil 2

In der vergangenen Woche berichteten wir bereits über die Möglichkeiten der Behandlung von Schmerzen durch eine Handarthrose. Für den individuellen Fall gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten, die sich nach der Belastungserwartung der Hand durch den Patienten richten kann. Weitere Behandlungs- und Operationsmöglichkeiten wollen wir im Folgenden näher erläutern.

Eine direkte Behandlung der Arthrose ist nicht Möglich, allerdings gibt es Möglichkeiten der Schmerzlinderung bzw. -tilgung, die bei erfolgreicher Operation bis zu mehrere Jahre hinweg Wirkung zeigen kann. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit der Versteifung des Gelenks. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wie pflegt man seine Gelenke richtig?

Für den Alltag gibt es Möglichkeiten die ärztliche Therapie einer Arthroseerkrankung zu unterstützen. So hat sich zum Beispiel die neuseeländische Grünlippmuschel bewehrt. Sie ist als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform im Handel erhältlich. Die positive Wirkung auf Arthroseerkrankung wurde durch wissenschaftliche Studien bestätigt. Eine weitere Möglichkeit besteht in der pulsierenden Magnetfeldtherapie, von der wir bereits berichteten.

Vor Allem aber sollte man auch auf seine Ernährung achten. Das wirkt sich nachhaltig auf die Entwicklung von Knorpelgewebe und besonders dessen Belastbarkeit aus. Wissenschaftler in den vereinigten Staaten haben in Studien herausgefunden, dass sich das Weglassen bestimmter Nahrungsmittel und das Aufnehmen anderer Lebensmittel auf eine Arthroseerkrankung auswirkt. So wurde beispielsweise positiv über eine säurearme Ernährung berichtet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Alternativen zu Schmerzmitteln bei Arthrose

Experten sind sich nicht einig darüber, ob Wärmepackungen bei Handarthrose helfen können. Zumindest die Symptome sollen damit jedoch gelindert werden. Bis heute gibt es kaum Studien über Handarthrose, weshalb man solche Schlussfolgerungen hauptsächlich aus den Erkenntnissen bei anderen Arthroseerkrankungen zieht. Eine andere Methode der Linderung der Symptome durch lokale Wärmeanwendung ist der Ultraschall. Über die Effektivität sind sich die Experten allerdings uneins.

Als pharmakologische Maßnahme soll die Lokaltherapie ebenfalls helfen. Antirheumatika, die nicht-steroidal sind, kommen als topische Therapeutika in Frage. Hierzu gibt es Studien, welche die Wirksamkeit bestätigen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Handarthrose im Alltag

Die Ursachen der Handarthrose sind bislang noch nicht geklärt. Besonders Frauen ab den 50er Jahren sind davon betroffen und man geht daher davon aus, dass es sich um hormonelle Ursachen handelt. Meist sind die Fingergelenke betroffen aber auch das Daumensattelgelenk und sogar das Handgelenk kann anfällig für Arthrose sein. Bei Erkrankung mehrerer Gelenke und der Fingermittelgelenke spricht der Arzt von Polyarthrose der Hand. Dass so eine Krankheit eine enorme Belastung für den Alltag darstellt braucht man den Betroffenen sicherlich nicht erklären und jeder andere kann sich vorstellen wie ungünstig es ist, wenn man seine Hände nicht richtig einsetzen kann. Einige Möglichkeiten gibt es trotzdem um trotz einer Handarthroseerkrankung im Alltag besser zurecht zu kommen. Auch die Genesung kann durch Einhaltung einiger Tipps beschleunigt werden.

So sollte man zum Beispiel keine schweren Gegenstände tragen und beim Einkauf einen Rollkoffer verwenden. Zudem sollte man die Gelenke schonen indem man das Greifen weitestgehend vermeidet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hausmittel gegen Arthrose

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Viele Menschen, die unter einer schmerzhaften Arthrose leiden, möchten nicht immer Medikamente dagegen einnehmen, denn sie fürchten sich vielleicht nicht ganz zu Unrecht vor eventuellen Nebenwirkungen. Aber es müssen nicht immer nur die Medikamente sein, die der Arzt verschrieben hat, manchmal helfen auch alte Hausmittel gegen eine schmerzhafte Arthrose in den Gelenken.

Wer zum Beispiel akute Schmerzen im Kniegelenk hat, der kann einen Quarkwickel machen oder auch ein Wickel mit Heilerde kann Erleichterung bringen. Auch Senfwickel haben sich in der Vergangenheit immer wieder bewährt. Das gilt übrigens auch für Umschläge mit Schwedenkräutern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Hilft Kortison bei Arthrose?

Kaum ein anderes Mittel ist so umstritten wie Kortison. Für viele Menschen ist Kortison ein Segen, für andere hingegen ein Fluch, nicht zuletzt deshalb, weil Kortison viele Nebenwirkungen hat. Auch wenn es um eine Therapie mit Kortison bei Arthrose geht, dann scheiden sich die Geister. Einige Mediziner sind der Meinung, dass Kortison bei einer schmerzhaften Arthrose in den Gelenken durchaus sinnvoll sein kann und ein gutes Mittel gegen den Schmerz ist, andere Ärzte hingegen lehnen es kategorisch ab, Kortison gegen Gelenkarthrose zu verschreiben.

Letztendlich kommt es aber auch immer auf den einzelnen Patienten an und vor allen Dingen auf das spezifische Krankheitsbild, ob Kortison dann zum Einsatz kommt oder nicht. Diesen Beitrag weiterlesen »